Pic de Comapedrosa (2943m)

Der höchste Berg von Andorra in den Pyrenäen

Das kleinste Land der iberischen Halbinsel, Andorra, ist flächenmäßig zwar nur mit ungefähr dem Kreis Paderborn vergleichbar, aber von durchaus imposanten Bergen umgeben, die im Pic de Comapedrosa oder Pic Coma Pedrosa auf immerhin 2943m gipfeln. Das sind nur 20 Meter weniger als die Zugspitze.

Bergwald Pyrenaeen

76.000 Einwohner verteilen sich auf Andorra, welches zwar zu den europäischen Zwergstaaten zählt, von denen aber der größte ist. Gut die Hälfte ist auf Einwanderungen zurück zu führen, vor allem aus Spanien, Frankreich und Portugal, später kamen Arbeitsmigranten aus Ländern wie Marokko, Argentinien oder den Phillipinen. Dazu reiche Europäer, auch Deutsche die von den steuerlichen Vorteilen angelockt werden die Andorra immer noch bietet. Dazu natürlich die den Zwergstaat umgebende Berdidylle der Pyrenäen mit einer Vielzahl an Skigebieten.

Die Hauptsstadt heißt Andorra la Vella und zusammen mit ihrer Nachbarstadt Escaldes-Engordany beherbergt sie weit über die Hälfte der Bevölkerung.

Blick vom Collada de Juclar

Die offizielle Landessprache Katalanisch wird zunehmend vom spanischen und französischen verdrängt, ist aber immer noch die verbreitetste Sprache im Land. Vor allem der Wintersport wird hier groß geschrieben, es gibt mehrere Skigebiete und zahlreiche Angebote für Wintersportler. Viele Tagesgäste kommen nach Andorra um billig Benzin oder Tabakwaren zu erstehen. Aber gerade auch für Wanderer und Bergsteiger gibt es vielfältige Möglichkeiten in der Region. Fast 3000m hohe Aussichtsberge wie der Pic de Balau oder eben der Comapedrosa sind auf guten Pfaden zu ersteigen und bieten zusätzlich unberührte Gratrouten und Schuttwände. Dazu gibt es malerische Bergseen und ausgedehnte Bergwälder. Absolut lohnend!

Pic d Escobes Andorra